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Sicherheit in deutschen Fußballstadien

Die Sicherheit in deutschen Fußballstadien ist ein nicht abreißendes Diskussionsthema, angefacht durch immer neue Gewalt in Stadien, nicht nur in Deutschland. Jüngstes Beispiel sind die Krawalle in einem Ägyptischen Stadion bei dem 74 Menschen ums Leben kamen. Aber Organisatoren von Fußballspielen müssen auch immer mehr die Gefahr von Terroranschlägen im Auge haben, dies beweist der Vereitelte Anschlag im Dortmunder Stadion. Aber was wird in Deutschen Stadien konkret getan, um Gewalt zwischen rivalisierenden Hooligans und eventuelle Paniken zu verhindern? Wer ist im Zweifelsfall dafür verantwortlich?

Die erste Frage lässt sich leicht beantworten: der Verein mit Heimrecht ist für die Sicherheit im Stadion verantwortlich und muss einen Sicherheitsbeauftragten benennen. Dieser muss dann die Sicherheitslage für jedes Spiel individuell analysieren. Zudem werden bekannte gewaltbereite Ultras im Vorhinein durch Stadionverbote von den Spielen ausgeschlossen. Wenn dies getan ist, heißt es die Sicherheit während des Spiels zu gewährleisten. Zu bewerkstelligen ist dies vor allem durch Sicherheitskontrollen vor dem Stadioneinlass. Dabei werden Taschen und Kleidung der Fans auf Waffen, Drogen und die streng verbotene Pyrotechnik durchsucht. Während des Spiels werden Sicherheitskräfte und Polizeibeamte in den einzelnen Blöcken verteilt um im Ernstfall direkt einschreiten zu können. Zusätzlich werden hochauflösende Kameras installiert, die ebenfalls live von Sicherheitskräften überwacht werden. Nach dem Spiel wird darauf geachtet die rivalisierenden Fangruppen getrennt aus dem Stadion zu leiten.

Nach dem vereitelten Anschlag auf das Dortmunder Stadion müssen sich Sicherheitsbeauftragte auch immer mehr mit dem Thema Terroranschläge befassen und die Stadien dafür rüsten. Dies geschieht vor allem durch den Einsatz von Sicherheitstechnik, die man von Flughäfen kennt. Mitarbeiterausweise, die kontrollieren wer Zugang zum Gelände hat, Handscanner, die bei metallischen Gegenständen Alarm schlagen oder Sprengstoff-Spürhunde, die Bomben aufspüren können.

Das diese Techniken notwendig sind, zeigen die jüngsten Zahlen der Bundesregierung. Demnach bleibt das Level von Gewalt in deutschen Fußballstadien konstant hoch.

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Mehr Sicherheit durch Zugangskontrolle

Bei nahezu jeder größeren öffentlichen Großveranstaltung gibt es sie heute: Zugangskontrollsysteme sorgen an den Türen für Sicherheit, nur mit Original-Tickets bzw. Ausweisen gelangt man auf das Veranstaltungsgelände.
Dahinter steckt in der Regel eine ausgeklügelte EDV, ein Ticketing-System bei kommerziellen Veranstaltungen oder ein Besuchermanagementsystem bei bekannten Gästen bzw. Veranstaltungen, die mit Akkreditierungen oder ähnlichem arbeiten. Dazu gehören auch Lesegeräte, Zugangstore, Sperren, Kartendrucker und weitere Komponenten.
Die Vorteile eines jeden Zugangskontrollsystems liegen auf der Hand: niemand kann unberechtigter Weise ein abgeschlossenes Gelände betreten. Zu dem kann das System jeder Zeit Auskunft darüber geben, wie viele Personen sich auf der Veranstaltung befinden. Kommen personalisierte Zugangskarten zum Einsatz, kann das System natürlich auch die Identität jedes Besuchers speichern – sinnvoll in sicherheitskritischen Bereichen.

Zugangskontrollsysteme können wie oben erwähnt mit Karten oder Ausweisen arbeiten, die mittels Chip, Barcode oder Magnetstreifen für die Authorisierung am Zugangspunkt sorgen. Hier ist also die Karte praktisch die Eintrittskarte – wer in Besitz dieses Elementes ist, kann sich Zugang verschaffen. Personalisierte Karten/Tickets werden darüber hinaus oftmals mit Lichtbildern ausgestattet, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. Doch nicht immer und überall können in fraglichen Bereichen alle Besucher so genau auf ihre tatsächliche Identität überprüft werden. Hier hilft die Kombination aus Karte und weiteren Sicherheitsmechanismen wie Codeeingabe oder biometrische Prüfung. Am Zugang wird dazu nicht nur die Karte vor eine Lesegerät gehalten, sondern zusätzlich ein Code über eine Tastatur eingegeben, oder zum Beispiel eine Fingerabdruckkontrolle vorgenommen. Auch eine Kontrolle der Iris ist möglich. Zusammengenommen ermöglichen diese Technologien ein Höchstmaß an Sicherheit, um tatsächlich nur gewünschten Besuchern Zugang zu gestatten.