Category: Eintrittskarten

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Sicherheitsvorkehrungen bei einer Veranstaltung


Die Love-Parade-Katastrophe von 2010 hat die öffentliche Meinung, vor allem aber die Veranstaltungsbranche für die Ciherheit bei Veranstaltungen hochgradig sensibilisiert. Das Besuchermanagement ist für jedes Event wichtig, egal, welche Größenordnung es repräsentiert.

Selbst für eine Veranstaltung mit 1.000 bis 2.000 Besuchern, wie sie z.B. ein übliches Open-Air-Konzert darstellt, benötigt man ein Sicherheitskonzept. Das Hauptproblem besteht nämlich nicht nur darin, mit der Einlasskontrolle auch die erforderlichen Einnahmen zu realisieren, sondern dieses Steuerungsmittel ebenso für das Besuchermanagement einzusetzen. Wenn man einen Kartendrucker einsetzt, hat man zudem die ständige Überischt, wie viele Personen sich in den den jeweiligen Bereichen aufhahlten.

Denn das Wichtigste Sicherheitsmoment ist das Verhältnis von Raum und Personenzahl. Bereits bei der Planung muss sichergestellt werden, dass sich nicht mehr als zwei Personen auf einem Quadratmeter aufhalten müssen. Wenn dann, wie bei großen Konzerten üblich, der Andrang vor der Bühne bis auf vier Personen pro Quadratmeter anwächst, ist noch genügend Raum vorhanden, um die Situation jederzeit entspannen zu können. Um den Raum mit der höchsten Publikumskonzentration herum muss der Publikumsabgang wenigstens zu drei Seiten möglich sein. Um die Sicherheit bei größeren Menschengruppen zu gewährleisten, ist eine Aufteilung des Publikumsraumes in mehrere getrennte Zonen sinnvoll.

Das zweite wichtige Moment ist die zeitliche Belastung von Arealen. Wenn bei einem Konzert bereits die Vorband so viele Besucher auf die Fläche vor der Bühne zieht, dass dort die Maximalkapazität erreicht wird, muss der Zugang so geregelt werden, dass nur noch die dahinter liegende Fläche für das nachrückende Publikum zur Verfügung steht. Die Einlasskontrolle wird bereits als Stopp-Mittel verwendet, wenn innerhalb kurzer Zeit bereits die Hälfte der Platzkapazität mit Besuchern belegt ist. Durch eine Aufteilung des Areals in unterschiedliche Zonen mit entsprechender Preiskategorie wird diese Situation vermieden.

Der dritte wichtige Aspekt ist die Kontrolle des Areals nach Funktionen. Dabei ist nicht nur die Bühnenabsperrung nach allen Seiten wichtig, sondern auch, dass die Zufahrts-, Liefer- und Versorgungswege nach jeder Belegung wieder frei geräumt werden. Dass die Fluchtwege ständig frei zu halten sind, versteht sich von selbst. Die Ordner in den Innenräumen müssen nicht nur den Schutz ihrer Areale sicherstellen, sondern sich auch gegenseitig über auffällige Publikumsbewegungen informieren.

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Sicherheit bei Festivals


Wo tausende Menschen zum Musik hören und feiern aufeinandertreffen, da müssen besondere Sicherheitsvorkehrungen her. Die Musikfestivalbranche boomt, jährlich schießen immer mehr Veranstaltungen aus dem Boden, teilweise mit über 50.000 Zuschauern. Um einen reibungslosen, ungefährlichen Ablauf zu garantieren, müssen natürlich spezielle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Und sie scheinen zu funktionieren. So gab es auf deutschen Festivals schon seit einigen Jahren keine schwereren Unfälle oder ähnliches – abgesehen natürlich von den katastrophalen Ereignissen der Loveparade 2010, die hoffentlich allen Festivalbetreibern eine Lehre sind. Und das ist nicht zuletzt einer effektiven, gründlichen Besucherkontrolle geschuldet. Logischerweise darf kein Besucher das Festivalgelände ohne gültiges Armband bzw. Eintrittskarten betreten. Dies ist aber noch nicht alles. Ob mit Armband oder ohne, jeder Besucher muss bei jedem (Wieder-)Eintritt eine gründlichen Kontrolle über sich ergehen lassen. Dabei dürfen weder spitze Gegenstände, noch Glas oder sonstige, potentiell gefährliche Utensilien mit auf das Gelände genommen werden. Dies sind festivalübergreifende Maßnahmen, allerdings gibt es von Festival zu Festival auch verschiedene Regelungen, die Sicherheit garantieren sollen.

Auf dem Hurricane-Festival bei Scheeßel hat sich beispielsweise ein grundsätzliches Crowd-Surfing-Verbot durchgesetzt. Als erstes Festival in Deutschland reagierte man dort auf die zunehmende Verletzungsgefahr durch Crowd Surfing. Die Security-Mitarbeiter werden extra angewiesen, darauf zu achten, das keine Besucher von Erhöhungen fallen, springen oder sich werfen lassen, um von den anderen auf Händen getragen zu werden. Durch zusätzliche Absperrgitter soll die Möglichkeit zum „crowd surfing“ weiter reduziert werden. Des Weiteren wird mit Wellenbrechern gearbeitet, die einen zu großen Druck auf die vorne stehenden Besucher vermeiden sollen.

Jedes Jahr beauftragen die Verantwortlichen des Hurricane-Festival Experten, die Eigenschaften und Verhaltensweisen der Zuschauer bei den verschiedenen Auftritten zu analysieren. Diese Analysen werden dazu genutzt, die Sicherheit weiterhin zu verbessern und individuell auf spezielle Gegebenheiten reagieren zu können. Außerdem wird das Festivalgelände jährlich geprüft. Polizei, Feuerwehr, Sicherheitsagenturen und der TÜV prüfen das Gelände auf Sicherheit und Statik der Bühnen und Zelte, genügend und gut zu erreichende Notausgänge, von denen es insgesamt 16 gibt, die alle samt mit großen Fahnen gekennzeichnet sind, sowie das vorhandene Personal aus Notärzten, Sanitätern und Sicherheitsleuten, die oft in größere Anzahl als benötigt vorhanden sind. Auf dem 110.000 Quadratmeter großen Gelände gibt es schließlich drei Einlassstationen. Durch dieses Besuchermanagement sollen lange Staus vermieden werden können, damit es zu keinem Gedränge und eventuell daraus resultierenden Tumulten kommen kann.

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Großveranstaltungen in Stadien – Die Sicherheitsvorkehrungen


Bei Großveranstaltungen in Stadien steht die Sicherheit immer an erster Stelle! Gerade jetzt, wo die Angst vor Terroranschlägen stetig wächst, ist diese besonders gefragt. Das ist eine echte Herausforderung für das Besuchermanagement.
Bevor man überhaupt eine Veranstaltung betreten darf, ist die erste Zutrittskontrolle nötig. Dabei werden die Besucher von Ordnern abgetastet, damit Waffen, Drogen oder auch gefährliche Alttagsgegenstände gar nicht in das Stadion gelangen. Vereinzelt werden auch Handscanner eingesetzt, mit denen überprüft werden kann, ob sich etwas unter der Kleidung befindet.
Danach wird die Eintrittskarte auf Ihre Gültigkeit überprüft. Diese Eintrittskarte ist nicht nur für den Eintritt, sondern auch für das Parken am Stadion oder das bargeldlose bezahlen im Stadion nötig.
Hinter dieser Kartenkontrolle steckt eine ausgeklügelte Software, die innerhalb kürzester Zeit dem Personal signalisieren muss, ob mit diesem Ticket alles in Ordnung ist. Ist dies einmal nicht der Fall, kann das viele Gründe haben, z.b. ein gefälschtes, nicht lesbares, nicht bezahltes oder einfach geklautes Ticket. Gibt das System grünes Licht, so ist alles in Ordnung und das Gelände darf betreten werden.
Diese Kontrolle sollte natürlich möglichst schnell geschehen, um eine ausreichende Sicherheit zu gewähren und große Schlangen von Menschen vor den Schaltern zu vermeiden.
Doch damit ist die Besucherkontrolle noch nicht abgeschlossen! Will man jetzt, in seinen auf der Eintrittskarte angegebenen Block, wird eine weitere Zutrittskontrolle fällig. Auch hier wartet ein Sicherheitsbeauftragter und kontrolliert noch einmal ob sie die gültige Karte für diesen Bereich besitzen. Ist auch diese Hürde bewältigt, sollte man sich im Klaren sein, das diese Prozedur nach jedem Hinausgehens und wieder Betretenwollens seines Bereichs nötig ist.
Im Stadion selbst sind, neben den hunderten Ordnern, oft über 100 Kameras installiert, die ständig das komplette Geschehen im Blick haben. In einer Sicherheitszentrale laufen alle diese Bilder zusammen und werden ausgewertet. Auch die Ordner sind per Funk immer direkt mit der Zentrale verbunden, damit, wenn nötig, sofort eingegriffen werden kann.
Sollte trotz all dieser Vorkehrungen doch noch jemand auf die Idee kommen, sich der Regel zu widersetzen, drohen harte Strafen. Das mitführen von pyrotechnischen Gegenständen, etwa bei einem Fußballspiel, kann zu lebenslangem Stadionverbot in ganz Deutschland führen. In schwerwiegenderen Dingen drohen natürlich auch Geldbußen und Haftstrafen. Des Weiteren verfügt jedes Stadion über Arrestzellen.

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