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Großveranstaltungen in Stadien – Die Sicherheitsvorkehrungen


Bei Großveranstaltungen in Stadien steht die Sicherheit immer an erster Stelle! Gerade jetzt, wo die Angst vor Terroranschlägen stetig wächst, ist diese besonders gefragt. Das ist eine echte Herausforderung für das Besuchermanagement.
Bevor man überhaupt eine Veranstaltung betreten darf, ist die erste Zutrittskontrolle nötig. Dabei werden die Besucher von Ordnern abgetastet, damit Waffen, Drogen oder auch gefährliche Alttagsgegenstände gar nicht in das Stadion gelangen. Vereinzelt werden auch Handscanner eingesetzt, mit denen überprüft werden kann, ob sich etwas unter der Kleidung befindet.
Danach wird die Eintrittskarte auf Ihre Gültigkeit überprüft. Diese Eintrittskarte ist nicht nur für den Eintritt, sondern auch für das Parken am Stadion oder das bargeldlose bezahlen im Stadion nötig.
Hinter dieser Kartenkontrolle steckt eine ausgeklügelte Software, die innerhalb kürzester Zeit dem Personal signalisieren muss, ob mit diesem Ticket alles in Ordnung ist. Ist dies einmal nicht der Fall, kann das viele Gründe haben, z.b. ein gefälschtes, nicht lesbares, nicht bezahltes oder einfach geklautes Ticket. Gibt das System grünes Licht, so ist alles in Ordnung und das Gelände darf betreten werden.
Diese Kontrolle sollte natürlich möglichst schnell geschehen, um eine ausreichende Sicherheit zu gewähren und große Schlangen von Menschen vor den Schaltern zu vermeiden.
Doch damit ist die Besucherkontrolle noch nicht abgeschlossen! Will man jetzt, in seinen auf der Eintrittskarte angegebenen Block, wird eine weitere Zutrittskontrolle fällig. Auch hier wartet ein Sicherheitsbeauftragter und kontrolliert noch einmal ob sie die gültige Karte für diesen Bereich besitzen. Ist auch diese Hürde bewältigt, sollte man sich im Klaren sein, das diese Prozedur nach jedem Hinausgehens und wieder Betretenwollens seines Bereichs nötig ist.
Im Stadion selbst sind, neben den hunderten Ordnern, oft über 100 Kameras installiert, die ständig das komplette Geschehen im Blick haben. In einer Sicherheitszentrale laufen alle diese Bilder zusammen und werden ausgewertet. Auch die Ordner sind per Funk immer direkt mit der Zentrale verbunden, damit, wenn nötig, sofort eingegriffen werden kann.
Sollte trotz all dieser Vorkehrungen doch noch jemand auf die Idee kommen, sich der Regel zu widersetzen, drohen harte Strafen. Das mitführen von pyrotechnischen Gegenständen, etwa bei einem Fußballspiel, kann zu lebenslangem Stadionverbot in ganz Deutschland führen. In schwerwiegenderen Dingen drohen natürlich auch Geldbußen und Haftstrafen. Des Weiteren verfügt jedes Stadion über Arrestzellen.